Gerechtigkeit für Loveparade-Opfer

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Ende Juli 2016 trafen sich Angehörige der Loveparade-Opfer in Düsseldorf. Es ist der 6. Jahrestag der Katastrophe, bei der Gabi Müller aus Hamm (NRW) ihren Sohn Christian und der Spanier Paco Zapater seine geliebte Tochter Clara sowie ihre Freundin Marta verlieren. Sie sind gekommen, um dem Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) ihre Change.org-Petition für Gerechtigkeit für die Opfer zu übergeben.

Was damals geschah, wird nun doch noch in einem Strafprozess aufgearbeitet – die Kampagne ist ein Erfolg: Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass das Strafverfahren zur Katastrophe bei der Loveparade im Jahr 2010 vor dem Duisburger Landgericht eröffnet wird. Damals starben 21 Menschen, über 500 wurden verletzt und traumatisiert.

Wir erreichen Gabi Müller telefonisch. Man hört ihr ihre Erleichterung an: „Nach fast 7 Jahren haben wir gestern erfahren, dass das Gericht die Anklage zur Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe in 2010 nun doch zulässt. Wir konnten es kaum begreifen! Ich möchte denen in die Augen schauen. Wir hoffen, dass diese wichtige und richtige Entscheidung den Tod von Christian und den anderen 20 Opfern aufklären wird. Eine solche Katastrophe darf sich nie wiederholen. Danke an alle Zeichnerinnen und Zeichner! Ihr habt uns Kraft und Stärke gegeben.” – Gabi Müller, Mutter von Christian Müller

Am Montag erreicht ein Anruf auch unser Change.org-Team in Spanien. Paco ist am Telefon. Er sagt: „Ich habe nichts als Worte des Dankes an alle, die unsere Petition unterzeichnet haben, und das Change.org-Team, die uns geholfen haben, unserer Forderung Nachdruck zu verleihen mithilfe von so vielen Zeichnerinnen und Zeichnern. Wir sind sicher, dass die Entscheidung des Gerichts ohne den Druck dieser Unterschriften nicht möglich gewesen wäre”, sagte uns Paco am Telefon.

„Das OLG gibt grünes Licht für einen Strafprozess wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.  21 junge Menschen sind 2010 bei der Loveparade gestorben (unter ihnen unsere geliebten Marta Acosta und Clara Zapater), mehr als 500 Menschen wurden verletzt. Unserer Meinung nach gibt es Beweise, die „mit hoher Wahrscheinlichkeit” belegen, dass der Grund der Katastrophe die Fahrlässigkeit von zehn Angeschuldigten der Duisburger Stadtverwaltung und des damals zuständigen Sicherheitsdienstes ist. Der Fall hat Ähnlichkeiten mit der Tragödie der Massenpanik in der Madrid Arena. Hier wurden die Schuldigen bereits in einem Verfahren angehört und verurteilt.

Das sind für uns sehr gute Nachrichten und wir wollen sie mit all den Menschen teilen, die uns geholfen haben, speziellen Dank gilt Ihnen, den Menschen, die unsere Petition gezeichnet haben, dass es zu diesem Verfahren kommt.

Dafür sind wir Ihnen für immer dankbar und senden Ihnen 367.071 Umarmungen.” – Paco Zapater, Vater von Clara Zapater

Wenn Sie eine Nachricht an Gabi Müller oder Paco Zapater hinterlassen wollen, so schreiben Sie gern in die Kommentare. Wir sammeln alle Botschaften und schicken sie den beiden.

Wenn Sie die Kampagnenunterstützung des gemeinnützigen Change.org e.V. mit einer Spende unterstützen wollen, dann klicken Sie hier.

42 Comments

  1. Tom 26. April 2017
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    Bei so vielen Toten MUSS jemand zur Rechenschaft gezogen werden. Und das alles aus niederen Beweggründen. Es ging nur um Geld. Trotz Warnung der Fachleute, z.B. Chef der Feuerwehr.

  2. Antje Siegfarth 26. April 2017
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    Die Nachricht, dass das Unglück jetzt doch gerichtlich verhandelt werden soll, hat mich gerade sehr gefreut! Ein Paradebeispiel, dass sich KÄMPFEN FÜR GERECHTIGKEIT IMMER LOHNT! Schön, dass es so viele Unterstützer gab und gibt. Wünsche den Eltern und anderen Familienangehörigen weiterhin ganz viel Kraft!

  3. Andreas Mitschke 26. April 2017
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    Gerechtigkeit wird es in diesem Land niemals geben ! Wer Geld hat, bekommt eher Recht…und die „Pappnasen“ unserer NGO, die sich Volksvertreter nennen, achten sehr darauf, dass sie auch nur deren Interessen vertreten…

  4. AnnBritt 26. April 2017
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    Liebe Gabi,
    ich freue mich so sehr für Sie, dass es nun doch zu einem Prozess kommen wird!
    Wir wohnen in Duisburg und schämen uns immer noch für alles was damals geschehen ist.
    Meine Befürchtung ist, dass am Ende die kleinen Beamten ihren Kopf hinhalten müssen und die eigentlich Schuldigen davon kommen werden.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft in Ihren Kampf um Gerechtigkeit für Ihren Sohn Christian.
    Alles Liebe AnnBritt

    • Wolfgang Fischer 27. April 2017
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      „Meine Befürchtung ist, dass am Ende die kleinen Beamten ihren Kopf hinhalten müssen und die eigentlich Schuldigen davon kommen werden.“

      In diesem Fall wird es wieder zu einer Change.org-Petition kommen! Es darf nicht sein, daß immer die wahren Schuldigen davonkommen.

    • Mandy 2. Mai 2017
      Reply

      Das fürchte ich auch. Was da von den Verantwortlichen abgelaufen ist, spottet jeder Beschreibung. Auch und gerade weil wir keinen Rechtsstaat mehr haben, freue mich über den „Sieg“, auf den Sie und alle anderen Hinterbliebenen gerne verzichtet hätten, daß es zum Prozeß kommt. Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. – Brecht.
      Hoffen wir inständig, daß die tatsächlich für die Katastrophe Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und kein „Bauernopfer“ dran glauben muß. Und, daß der Richter ohne Beeinflussung urteilen „darf“. So weit sind wir in Deutschland mittlerweile.
      Viel Glück und viel Kraft wünsche ich allen.

  5. Dirksen 26. April 2017
    Reply

    Es mag ja sein, daß die Unterschriften zum Durchbruch geholfen haben, aber eine wirkliche Wirkung habe sie nicht, da Judikative und Exekutive sich an vielerlei Stelle in ein Bett gelegt haben. Gewaltenteilung ist eine Wunschvorstellung geworden. Ich mußte mit Hilfe der bestehenden Gesetze sehr weit gehen, um verkrustete Systeme aufzubrechen. Strafanzeigen gegen Justizbeamte haben dann erst Wirkung, wenn sie gegen die Oberen gehen. Vorher wird das alles in der Schublade verschwinden.

  6. Susanne Lewis 26. April 2017
    Reply

    Hallo Familie Müller
    Hallo Familie Zapater
    Endlich….endlich können sie und die vielen anderen Familien der Opfer und die Opfer selber,dieser vermeidbaren Tragödie auf Gerechtigkeit hoffen. Ich war damals so wütend und es war für mich Unfassbar das die Verantwortlichen davon kommen sollten. Ich wünsche Ihnen allen ganz viel Kraft und nur das beste. Werde es weiterhin verfolgen und an sie alle denken.
    Ganz viele positive Grüsse von einer dankbaren Mutter die ihre Tochter wohlbehalten in die Arme schliessen konnte.
    S. Lewis

  7. KDS 26. April 2017
    Reply

    Hoffentlich werden nun endlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen!

  8. Praddy 26. April 2017
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    Trauer, Wut und Ohnmacht sind in meinem Herzen, wenn ich an dieses Ereignis denke, das mit einer solch mörderischen Fahrlässigkeit organisiert wurde. Obwohl Eure Liebsten nicht mehr bei Euch sind, habt Ihr sie nicht verloren, denn sie sind es, die Euch die Kraft geben weiter zu kämpfen. Ich bin mir sicher, Euer Ziel ist bald errecht: GERECHTIGKEIT FÜR DIE OPFER DER LOVE PARADE !!!

  9. Tina 26. April 2017
    Reply

    Ich kann Ihre Erleichterung verstehen. Ich bin selbst Opfer der Love Parade, habe ein schweres Trauma davon getragen und habe geweint als ich gelesen habe das es einen Prozess geben wird! Es muss endlich jemand zur Rechenschaft gezogen werden, so daß Sie, Ich und alle anderen Opfer endlich die Möglichkeit bekommen mit diesem Tag abschließen zu können. Lg

  10. Tatjana Lobbes 26. April 2017
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    Leider ist es sehr, sehr spät und es fehlt ein gewisser Herr Schaller auf der Anklagebank.

  11. Theresia Schmelzer 26. April 2017
    Reply

    Liebe Frau Müller,
    ich freue mich für Sie und allen anderen Hinterbliebenen, dass Ihnen nun doch noch Gerechtigkeit widerfährt.
    Ich habe bei der Prozess Ablehnung des Duisburger Landgerichtes, fast meinen Glauben an unsere Gerichtsbarkeit verloren. Ich hoffe, dass es für sie und die anderen Trauernden Angehörigen im Anschluss, nach dem Prozess, dann wieder einen Neuanfang geben wird.
    Liebe Grüße Theresia Schmelzer

  12. sven 26. April 2017
    Reply

    Hoffentlich kommt die Gerechtigkeit nicht zu kurz. Es ist aber endlich ein Schritt in die richtige Richtung.

  13. Bruno 26. April 2017
    Reply

    Gabi!
    Wehr Dich!
    Lass dich nicht von den Bütteln niedermachen!
    Ganz viel Power wurde wünsche ich Euch.
    Recht haben und Recht bekommen, sind zwei Dinge sagte Vater Karl immer.
    Michael

  14. Sabina Kämpfer 26. April 2017
    Reply

    Danke, dass Sie nicht aufgegeben haben. Ich habe diese Petition sehr gern unterzeichnet. Als gestern die Nachricht über die Strafverfolgung verkündet wurde, war mir sofort klar, dass es Ihre Leistung ist! Viel Glück an alle Betroffenen, möge dieser Kampf bald ein gerechtes Ende nehmen.

  15. Pit Van Calvin II 26. April 2017
    Reply

    Das ist wirklich Zeit, dass sich da etwas in Bewegung setzt. Ohne den öffentlichen Druck wäre da kaum ein Weg geöffnmet worden.

    Diese Katastrophe hätte mit einer vernünftigen Planung nicht passieren müssen. Wie oft ging das in Berlin gut, ohne größere Probleme. Ich hoffe, Verantwortung muss jetzt übernommen werden.

  16. Heide 26. April 2017
    Reply

    Die Entscheidung gibt Hoffnung, dass endlich jemand zur Verantwortung gezogen wird. Es ist unfassbar, dass in einem Rechtsstaat es einer Petition bedarf ,damit Gerechtigkeit ihren Weg findet. Ich wünsche Euch viel Kraft
    und Durchhaltevermögen in der Hoffnung, dass es zu einer
    Aufklärung der Vorfälle kommt.

  17. Manni K. 26. April 2017
    Reply

    Es ist gut das doch noch ein Verfahren in diesem Fall eröffnet wird.Aber ich befürchte das bei allem berechtigten Verlangen nach Gerechtigkeit es leider keine geben wird !
    Es stehen nicht die hauptverantwortlichen Personen für dieses Disaster vor Gericht sondern „nur“ die 2. Reihe.Der damalige Oberbürgermeister Sauerland und der Mitverantstalter Schaller sind u.a. nicht dabei.Ich glaube das genauso wie beim Prozess um den Brand der Bergbahn in Kaprun alle Angeklagten freigesprochen werden.Recht haben und Recht bekommen sind leider zwei ganz verschiedene Dinge vor Gericht.Letztendlich war doch wieder niemand Schuld , oder ……

  18. Harald Eder 26. April 2017
    Reply

    …. doch noch Hoffnung,
    dass die Dilletanten, die das genehmigt haben zur Verantwortung gezogen werden.
    Ich war mal an der Gedenkstätte und im Tunnel – man muss wahrlich kein Experte sein, um zu erkennen, dass dort keine tausende von Menschen durchpassen…..
    In der Hoffnung, dass alle an dieser hirnlosen und katastrophalen Entscheidung Beteiligten ihre gerechte Strafe erhalten,
    Harald Eder, Ratingen

  19. Tamara Wysotzki 26. April 2017
    Reply

    Ich wünsche allen Angehörigen ganz viel Kraft und Stärke für diesen Weg.

  20. Christine Leuninger 26. April 2017
    Reply

    Ich freue mich für Euch und alle betroffenen Angehörigen. Fehler können passieren, aber man muss dazu stehen und die „Strafe“ demütig annehmen (ungeschehen machen geht ja leider nicht). Es ist nicht zu ertragen, dass hier bisher nicht einmal ein ehrlicher Versuch der Klärung unternommen wurde. (Aber wehe, Du parkst falsch, dann ist aber was los!)
    Ich wünsche Euch weiter viel Kraft, der Kampf ist noch nicht zu Ende.

  21. Frank-Michael 26. April 2017
    Reply

    Sehr geehrte Frau Müller und alle weiteren Angehörigen,
    ich freue mich sehr , dass zumindest ein Gerichtsverfahren in Aussicht steht. Leider ist aber von diversen Institutionen schon sehr, sehr viel kostbare Zeit verspielt worden, und ich befürchte dass auch weiterhin auf Zeit gespielt wird um die Verjährungsfrist zu erreichen.
    Dennoch werde ich sicherlich an dem einen oder anderen Verhandlungstag auflaufen, die Messehalle in Düsseldorf habe ich schon vor zwei Jahren lokalisiert.
    Schöne Grüße aus Duisburg

  22. Guido und Müller 26. April 2017
    Reply

    Nach dem Totalversagen von Justiz, Politik und Polizei beim NSU Skandal hat man auch in diesem Fall allen Ernstes ein einfaches Einschlafen in Betracht gezogen. Man muss schon eine ganz besondere Kaltschnäuzigkeit besitzen um so dreist zu sein. Das es nun doch noch zu einem Verfahren kommt ist nichts worauf die Justiz stolz oder Angehörige dankbar sein müssen – es ist das Mindeste um den Glauben an den Rest von Justitia nicht vollständig zu verlieren. Wenn die Feuerwehr vorher vor unkalkulierbaren Risiken gewarnt hat dann gehören die verantwortlichen Ignoranten für diese Katastrophe bestraft.

  23. Teresia Klier 26. April 2017
    Reply

    Gott sei Dank kommt es zu dieser Gerechtigkeit und die schreckliche Tragödie kommt erneut vor Gericht und wir beten dass die Justiz diesmal nicht so versagt wie bei der letzten Verhandlung!
    21 Menschen kamen zu Tode schreckliches Leid für alle Angehörigen Wut Empörung und keine gerechte Strafe für die Verantwortlichen!
    So etwas darf sich nicht wiederholen!
    Welch lange Leidenszeit liegt hinter den Betroffenen Familien!
    Mein herzliches Beileid und viel Kraft für die anstehende Verhandlung!

  24. wolfgang 27. April 2017
    Reply

    das Ganze sieht mir wie ein weiterer Versuch aus, die Verantwortung auf Leute abzuladen die eher unbeteiligt waren.
    Jetzt packt man sich die Leute von der Security, die natürlich mit dem Ansturm am Zugang vollkommen überfordert waren, aber unter den Angeklagten findet sich nicht einer der Polizeiführer die mit Ihrer Strategie, die Leute aus der Stadt so schnell wie möglich auf das Festival-Gelände zu schieben, die Katastrophe erst ermöglicht haben. Ebenso wenig sitzt der maßgeblich verantwortliche Bürgermeister auf der Anklagebank, auf dessen ausdrückliches Betreiben, die Veranstaltung auf einem dafür völlig unzureichenden Gelände überhaupt genehmigt wurde – vermutlich an den Einwänden der nachgeordneten Kreisverwaltungsbehörde vorbei, und unter Übergehen der geäußerten Sicherheitsbedenken der Rettungsdienste, sowie von Feuerwehr und Polizei (falls die Polizeiführer überhaupt soweit mitgedacht haben).

  25. sabine 27. April 2017
    Reply

    auf youtube kann man sich genau anschauen,wer für den „stau“ verantwortlich war…

  26. katerine 27. April 2017
    Reply

    Das ist großartig! Drücke Euch die Daumen gegen Schaller aka „haubdsache da sbrinng a geld raus“ und Co.

  27. Felix 27. April 2017
    Reply

    Gerechtigkeit in Deutschland? Passt denn das?
    Ich wünsche den Angehörigen der Opfer, dass sie Frieden finden, wenn nun Bauernopfer verurteilt werden. Die wahren Schuldigen bleiben leider unbehelligt!

  28. Michaela 27. April 2017
    Reply

    Ich wünsche euch ganz viel kraft und Glück das die verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und ihre gerechte Strafe dafür bekommen, ich weis es macht das schlimme geschehen nicht rückgängig aber es wird bei der Verarbeitung um den Verlust der geliebten Menschen sicher hilfreich ich wünsche euch von Herzen kraft liebe grüße Michaela

  29. Friedrich 27. April 2017
    Reply

    Von der Justiz sollte man keine gerechtes Urteil erwarten. Hier einige Zitate zur Rechtsprechung:
    1: „Deutsche Juristen sind immer die Funktionäre des Staats gewesen und nicht die des Bürgers.“ Prof. Richter Vultejus

    „.Die Strafverfolgungsorgane funktionieren bei der Kriminalität der Schwachen, sie funktionieren weniger bei der Kriminalität der Mächtigen.
    Prof. Heribert Ostendorf, Anwaltsblatt 1991, Seite 70, „Die Kriminalität der Mächtigen“

    3:„Die deutsche Justiz ist korrumpiert bis ins Mark.“.
    Prof. em. Dr. Otmar Wassermann

  30. Tina 27. April 2017
    Reply

    Ich bin erleichtert über die Tatsache, dass es nun ein Verfahren gibt. Ich hoffe, es werden auch die RICHTIGEN zur Verantwortung gezogen.
    Der Tod von so vielen jungen Menschen war so sinnlos und hätte verhindert werden können.
    Die Verantwortlichen müssen sich ihrer Versäumnisse stellen und bestraft werden. So etwas darf sich nie wiederholen.

  31. nicole wärme 27. April 2017
    Reply

    die anklage wurde jetzt DOCH zugelassen, ich las gerade die mitteilung. ich finde auch, dass die sache untersucht und aufgeklärt werden muss, damit diese wegducken, wegschauen und leugnen aufhört. es ging hier um menschen! alles gute! und danke für eure mitteilung!

  32. Agnes Tappe 27. April 2017
    Reply

    Justitia hat die Augenbinde einen cm gelupft. Hoffentlich werden die betroffenen Angehörigen nicht erneut enttäuscht. Mein Sohn war auch dort, aber er kam heil wieder heim. Bis ich Gewisseit hatte, hat mich die Ungewissheit ganz krank gemacht. Hoffentlich findet der Prozeß einen g u t e n Richter mit Augenmaß!!!

  33. Katja N. 27. April 2017
    Reply

    Sehr geehrte Frau Müller und auch alle anderen Angehörigen,
    endlich, nach 7(!) Jahren, wird es zum Prozess kommen. Unfassbar und traurig, daß erst eine Petition gestartet werden musste, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die gute Nachricht ist aber auch, daß ein langer Atem derer, die dafür gekämpft haben, ganz viel gebracht hat. Das Unglück hätte verhindert werden können, denn die Loveparade hätte niemals auf dem Gelände stattfinden dürfen.
    Ich wünsche Ihnen weiter viel Kraft und einen Prozess, der alles aufarbeitet und die Verantwortlichen endlich bestraft.
    Alles Gute!

  34. Karstadt-Hasi 27. April 2017
    Reply

    Es wird sich zeigen, ob es noch Gerechtigkeit in Deutschland gibt! Ich hoffe es, kann es aber nur schwer glauben! Haben wir noch eine Demokratie oder nur noch eine von Lobbyismus gesteuerte?

  35. JÄGER Walter 28. April 2017
    Reply

    Endlich haben diese „Spezialisten “ von Politik und
    Gerichten begriffen, das es so in unserem Land nicht weitergeht. Wir sind doch nicht in Sizilien.
    Schon den Opfern zuliebe muß etwas geschehen-sonst verliertman doch den Glauben an unsere Demokratie.
    Die Profitmacher aus den Ämtern und Firmen gehören sich entsprechend zur Kasse gebeten bzw. in den Knast, aber
    nur bei Wasser und Brot, sonsrt ist es für sie Erholung.

  36. Erica Lüdemann 28. April 2017
    Reply

    Alles wieder aufzurollen braucht Kraft und Stärke. Ich wünsche ich Ihnen von Herzen Gerechtigkeit und Aufklärung. Die Verantwortlichen müssen gefunden und bestraft werden.
    So etwas darf sich nicht wiederholen.

  37. Bea Sonne 1. Mai 2017
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    Hierbei handelt es sich um ein Organisationsverschulden. In den Jahren zuvor war die Veranstaltung immer sehr gut besucht ( 1,6 Mio. Besucher im Jahre 2008). Und dann soll so eine Veranstaltung auf so einen kleinen abgezäunten Platz stattfinden? Das schreit doch schon nach einen Verschulden. Ein Verschulden des Stadtrates, der die Veranstaltung auf biegen und brechen wollte, ein Verschulden des Veranstalters und des Baureferates. Es hätten z. B. Eintrittskarten vorab ausgegeben werden müssen, um die Besucherzahlen zu begrenzen etc.
    Es war bekannt wie viel Quadratmeter der Platz hat und die Besucherzahlen der letzten Jahre waren auch bekannt. Mich wundert es , das die Staatsanwaltschaft hierzu solange gebraucht hat, um zu ermitteln und um Anklage zu erheben. Mich wundert es auch, warum Herr Schaller und der ehemalige Bürgermeister als Zeugen geladen sind und nicht auf der Anklagebank sitzen.
    Ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft. Ich habe selber einen Sohn in dem Alter.

  38. Katja N. 1. Mai 2017
    Reply

    Liebe Frau Müller und alle anderen Angehörigen,

    ich freue mich so sehr, daß die Petition, die ich letztes Jahr auch unterschrieben hatte, Erfolg gebracht hat.
    Traurig einerseits, daß es erst einer Petition bedarf, damit ein gerechtes Gerichtsverfahren stattfinden kann, anderseits zeigt es aber, daß man mit viel Ausdauer und einem sehr langen Atem doch etwas erreichen kann!

    Ich hoffe, daß nun die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. So eine Katastrophe darf sich nie mehr wiederholen. Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft für die kommende Zeit!

  39. Mandy 2. Mai 2017
    Reply

    Warum stehen Sauerland und Schaller nicht vor Gericht?? Welche „unheimliche/höhere“ Macht hat dafür gesorgt??

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