Maite Kelly unterstützt #rettetMonaLisa-Kampagne

Die Sängerin Maite Kelly unterstützt die Initiative vieler bekannter Persönlichkeiten zum Erhalt des gesellschaftspolitischen TV-Magazins Mona Lisa im ZDF. Zu ihrem Engagement sagt sie:

Es ist schade, wenn Vertrautes einfach verschwindet. „Mona Lisa“ ist so ein Stück Vertrautheit, das via TV zu uns nach Hause kam. Grundsolide, ehrliche und unterhaltsame Beiträge rund um das Thema Leben – von A bis Z. Man sollte weiter auf das Bewährte setzen, das aber nie stehen geblieben ist. Wir brauchen diese Momente. Und auch ein Sender braucht seine Markenzeichen, das Vertraute. Da würde etwas fehlen.

Jetzt Zitat von Maite Kelly auf Facebook teilen und Kampagne verbreiten:

Die beliebte ZDF-Sendung MONA LISA soll eingestellt werden – doch der Protest schwillt überparteilich an. Sängerin Maite…

Posted by Change.org on Mittwoch, 17. Mai 2017

Die Kampagne wurde von einer langen Liste prominenter Erstunterzeichnerinnen initiiert, unter ihnen:

  • Ilse Aigner, MdL Bayerische Staatsministerin
  • Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, Landesvorsitzende der Frauen-Union der CSU und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU
  • Barbara Stamm, Bayerische Landtagspräsidentin
  • Jutta Speidel, Schauspielerin und Gründerin von HORIZONT e.V.
  • Dr. Auma Obama,  kenianische Germanistin, Soziologin, Journalistin, Autorin und Gründerin, sowie Vorsitzende der Stiftung Sauti Kuu Foundation.
  • Dorothee Bär, MdB Parlamentarische Staatssekretärin
  • und Silke Mader, Gründerin und Vorsitzende der Europäischen Stiftung European Foundation for the Care of Newborn Infants.

Über 38.000 Menschen haben bereits gezeichnet. Die Initiatorinnen wollen die Unterschriften demnächst an Verantwortliche des ZDF übergeben. Was ist Ihnen wichtig an der Sendung, was verbinden Sie mit ihr? Hinterlassen Sie wie Maite Kelly einen Kommentar unter diesem Blogartikel. Die Initiatorinnen werden alle Kommentare der Unterschriftenliste beilegen.

2 Comments

  1. Vertraute des Speeres 23. Mai 2017
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    Ich habe in meinem Berufsumfeld nur „studierte“ männliche Kollegen. Als ca. 1990 der Beitrag zur sogen. „weiblichen Genitalbeschneidung“ gesendet wurde, war es am Montag beim Mittagessen in der Kantine DAS Thema . Ich, als einziges weibliches Wesen, wurde mit Fragen bestürmt, und wir alle überzogen an diesem Tag die Mittagspause. Es resultierte darin, dass alle sich aktiv gegen die Verstümmelung von Mädchen engagierten. So etwas kann nur geschehen, wenn ein Magazin wie ML weiterhin nach bewährter Art, fachlich fundiert, nicht polarisierend existiert. Es spricht also auch von jeher – aufgeschlossene – Männer an. Das dürfen wir wg. des Sparzwangs beim ZDF nicht verlieren. Stärken können sie damit auch die Glaubwürdigkeit des soliden Journalismus!

  2. Hans Haas 19. Juli 2017
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    Also beim Thema Einsparung krieg‘ ich einen ganz dicken Hals, aber nicht nur beim ZDF. Wenn ich zurückdenke, so waren z.B. früher die politischen Magazine mit 45 Minuten Sendezeit in Programmen; auch Mona Lisa. ML ist schon lange nur noch 30′ lang, als ob die Frauen zahlenmäßig weniger geworden wären! Neuerdings sind Programme der Sender voll mit Krimis, Trieler, (oh Entschuldigung Thriller) und dann noch die Punktratesendungen, wo ein Wissen abgefragt wird, welches zu nichts Nütze ist. Die Suppensendungen – alles in allem könnte man viel CO² einsparen. Selbst die vielen Nachrichtensendungen von hunderten von durch staatliche Funklizenzen etablierten Senderwust. Die Sendungen, die Wissen verbreiten, die verlegt man in den frühen Morgen andere in den späten Abend. Aber die Spaßgesellschaft kann man so von den eigentlichen Problemen unseres Heimatplaneten ablenken.

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